Hier finden Sie Rückblicke auf ausgewählte Veranstaltungen unserer Ortsgruppe Remshalden aus dem Wanderjahr 2025.
Wir laden Sie herzlich ein, noch einmal in den schönen Momenten zu stöbern!
Ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht zu jeder Aktivität ein eigener schriftlicher Bericht zur Verfügung steht. Manche Ereignisse lassen sich einfach besser in Bildern oder kurzen Eindrücken festhalten als in ausführlichen Texten. Manchmal sagen Bilder eben mehr als tausend Worte.
Viel Freude beim Anschauen und Erinnern!
April 2026
Ü30 Wandern: Von Bad Urach zur Eninger Weide – eine kernige Runde auf der Mittleren Alb
Resümee des diesjährigen Wandertopps mit der Ortsgruppe Remshalden des Schwäbischen Albvereins
Schon über Jahre ist die kernige Tour mit Martin Vogelmann ein markantes Highlight des Wanderprogramms der Remshaldener.
10 Unentwegte nahmen diese Herausforderung an und erwanderten u. a. gebirgige Pfade abseits der gängigen Hauptwege. Natürlich war der Tag auch befüllt mit informativen Kenntnissen betreffend die Wasserthematik auf der kargen Schwäbischen Alb.
Reibungslos war die Anfahrt nach Bahnhof Wasserfall. Der Anstieg zur Ruine Hohenurach erwärmte die Wanderer, und oben stapften wir in der Nebelwolke durch die verbliebenen Ruinenreste. Bemerkenswert auf jeden Fall, das 10-Uhr-Läuten der Kirchenglocken erreichte unsere Ohren unverfälscht. Der Halt war kurz und das nächste Ziel, der Uracher Wasserfall auf ebenem Höhenweg vorbei an gelbweißen Frühlingsblüherfeldern bald erreicht. Der Vormittagskaffee und Apfelstrudel mit Sahne konterten den doch glammen Fingern. Am Rutschenfelsen lernten wir, dass hier das geschlagene Holz ins Tal befördert wurde.
Immer noch in der Nebelwolke ließen wir den Randweg und das Naturfreundehaus aus und erreichten über den Fohlenhof, eine Dependance des Landesgestüts nach kurzem Anstieg die Hohe Warte auf 820 m.
Die Weiterroute führte uns zunächst zum Wanderheim Eninger Weide, zur wärmenden Mittagsrast. Martin V.s Lockempfehlung, die Nudelpfanne, war wirklich sehr lecker.
Dann ging’s weiter über den Wolfsfelsen, Grüner Fels, Wiesfels, Roßfels, Olgafels und Sonnenfels, wobei wir nur auf dem Grünen Fels mit längerem Ausguck verweilten. Den Schirm brauchten wir nicht mehr, und die Erklärung des Speichersees in Verbindung mit dem im Tal liegenden See betreffend der Stromgewinnung beeindruckte sehr, eine absolut geniale Leistung der Entwickler.
Immer anziehend sind die wohltuenden Gütersteiner Wasserfälle. Bis dato wusste ich nicht, welch geniale Wasserbeförderungsanlage seit mehr als 200 Jahren im Inneren der Felswand ihren Dienst tut. Bitte unbedingt die Infotafel lesen!
Dann hinab ins Tal, durch die spektakulären Höllenlöcher, vorbei am Gütersteiner Hof und geradewegs auf majestätischer Zufahrt sonnenbeschienen zurück zum Start.
Ein schöner und sehr aufschlussreicher Tag war’s. Herzlichsten Dank Martin Vogelmann und natürlich das angenehme gemeinsame Wandern.
Doris Gehrmann
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